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Restauratore bieten objektbezogen differenzierte Methoden zur Schimmelpilzbekämpfung an, um vitale Pilze zu sterilisieren:

Schimmelpilze bedrohen den Bestand durch einen Stoffwechselprozeß, der Papier bzw. tierische Leime und andere organische Bestandteile von Büchern als Nährboden nutzt und diese dadurch mittel- bzw. langfristig (abhängig von klimatischen Faktoren) aufgelöst, d.h. zerstört. Schimmelpilze bedrohen aber auch die Gesundheit von Mitarbeitern und Benutzern.

Neben den bekannten Schimmelpilzallergien, die man sich durch häufigen Ungang mit derartigen Pilzen bei vorhandener Disposition zuziehen kann, sind vor allem Mykosen eine große gesundheitliche Gefahr, da sich die Schimmelpilze hier auf der menschlichen Schleimhaut (z.B. Auge, Nase, Rachenraum und Lunge) niederlassen. Der Mensch wird so zum Wirt, zum Nährboden des Zerfallsprozesses. Dies geschieht vor allem, wenn das Immunsystem schon durch eine andere Krankheit geschwächt ist und ist deshalb besonders heimtückisch.

Schimmelpilzbekämpfung

Restauratore entscheiden sorgfältig und objektbezogen, welche der bekannten Methoden zur Hygienisierung von kontaminierten Materialien jeweils in Frage kommt:

Die Ethylenoxidbegasung (ETO-Begasung) ist eine sehr sicher Methode zur Abtötung von Schimmelpilzen. Jedoch ist bekannt geworden, daß ETO bereits in geringen Mengen die Fortpflanzungsfähigkeit bei Frauen und Männern beeinträchtigen, spontane Fehlgeburten auslösen, sogar Leukämie und andere Krebsformen bewirken kann.

Bibliothekare, Restauratoren und Benutzer sind dem Gas, welches, dies belegen neuere Untersuchungen, erheblich länger ausgast als bisher angenommen, schutzlos ausgeliefert, denn es ist geruchlos und kann auch über die Haut aufgenommen werden. Neben den bekannten Schimmelpilzallergien sind vor allem Mykosen eine große gesundheitliche Gefahr. Restauratore bieten differenzierte und objektbezogen unterschiedliche Methoden zur Schimmelpilzbekämpfung an, um vitale Pilze zu sterilisieren Die Gammabestrahlung ist ebenfalls eine absolut sichere Methode zur Schimmelpilz-bekämpfung. Durch die Energie der Gammastrahlen wird die Erbinformation des Schimmels zerstört. Gammabestrahlung hinterläßt keine radioaktiven Spuren am Objekt. Sie werden z.B. zur Sterilisation von medizinischem Einwegmaterial (Katheder, Spritzen etc.), Kosmetika (Lippenstifte) oder auch von Tomaten in Holland verwendet.

Bei stark verpilztem Material stellt die Gammabestrahlung nach heutigem Erkenntnisstand die Methode mit den geringsten Nebenerscheinungen dar. Richtig ist, Gammabestrahlung beschleunigt wie jede andere Zuführung von Energie die natürliche Alterung des Papiers. Ähnlich wie beim Kopieren eines Buches akkumuliert das Papier Energie. Diese kurzzeitige Belastung steht jedoch in keinem Verhältnis zu dem Schaden, den Schimmelpilze an der Zellulosefaser anrichten und erscheint uns daher oft als probates Mittel. Neben den bekannten Schimmelpilzallergien sind vor allem Mykosen eine große gesundheitliche Gefahr. Restauratore bieten differenzierte und objektbezogen unterschiedliche Methoden zur Schimmelpilzbekämpfung an, um vitale Pilze zu sterilisieren Die Gammabestrahlung ist ebenfalls eine absolut sichere Methode zur Schimmelpilz-bekämpfung. Durch die Energie der Gammastrahlen wird die Erbinformation des Schimmels zerstört. Gammabestrahlung hinterläßt keine radioaktiven Spuren am Objekt. Sie werden z.B. zur Sterilisation von medizinischem Einwegmaterial (Katheder, Spritzen etc.), Kosmetika (Lippenstifte) oder auch von Tomaten in Holland verwendet.

Bei stark verpilztem Material stellt die Gammabestrahlung nach heutigem Erkenntnisstand die Methode mit den geringsten Nebenerscheinungen dar. Richtig ist, Gammabestrahlung beschleunigt wie jede andere Zuführung von Energie die natürliche Alterung des Papiers. Ähnlich wie beim Kopieren eines Buches akkumuliert das Papier Energie. Diese kurzzeitige Belastung steht jedoch in keinem Verhältnis zu dem Schaden, den Schimmelpilze an der Zellulosefaser anrichten und erscheint uns daher oft als probates Mittel.

Reinigung von verpilztem Material

Es ist dringend zu empfehlen, verpilztes Material nach einer Hygienisierung Blatt für Blatt zu reinigen. Da auch die sterblichen Überreste des Schimmels allergenes Material darstellen, geschieht dies bei Restauratoren unter der reinen Werkbank, mit Mundschutz, geschlossener Arbeitskleidung und Handschuhen entsprechend der aktuellen Biostoffverordnung der Europäischen Union.